Geb.:13.12.28
Gest.: 26.09.14. in Mödling

Bilder, verfügbar bei Galerie 10

 

Wolfgang Hutter wurde am 13. 12. 1928 in Wien geboren. Der leibliche Sohn Albert Paris Güterslohs begann 1944 zunächst an der Werkkunstschule und dann an der Akademie der bildenden Künste zu studieren. Nach einem Kriegsnotdienst als Bürodiener setzte er 1945 sein Studium in der Meisterklasse von Albert Paris Gütersloh fort, wo er mit Ernst Fuchs, Kurt Steinwendner (Curt Stenvert), Fritz Janschka, Anton Lehmden und Erich Brauer studierte.

1946 lernte Hutter Rudolf Hausner und Edgar Jene kennen.

1947 war er Gründungsmitglied des österreichischen Art Clubs. Im selben Jahr führte ihn seine erste Auslandsreise nach Rom zur dortigen Ausstellung des Art Clubs. Seit der großen Art-Club-Ausstellung in der Zedlitzhalle nahm Hutter an allen Aktivitäten im In- und Ausland teil.

1952 erhielt er einen ersten öffentlichen Auftrag für Gobelins für das Innenministerium, 1953 nahm er an der Biennale in Sao Paulo teil und war im Jahr darauf im Österreich-Pavillon auf der Biennale von Venedig vertreten.

1958 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Malerei. Ab 1958 entstanden zahl' reiche Bühnenbilder und Ausstattungen fürs Theater. Seit der Ausstellung im Oberen Belvedere 1959 war Hutter bei allen wichtigen Aktivitäten und Publikationen zur »Wiener Schule des Phantastischen Realismus« dabei, er gilt als einer ihrer Hauptvertreter. 1966 begann er an die Hochschule für angewandte Kunst zu unterrichten.

Von 1974 bis 1996 wirkte er als ordentlicher Professor an der Hochschule für an gewandte Kunst Wien. 1977 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Malerei. Wolfgang Hutter lebte in Wien.